Leitlinien

1. Die Sportförderstiftung WSB21 sieht einen wesentlichen Sinn ihrer Tätigkeit darin, in einer leistungsorientierten Gesellschaft Eliten zu fördern und sportliche Höchstleistungen zu ermöglichen.

2. Die Sportförderstiftung WSB21 ist gleichzeitig davon überzeugt, dass - über die sportliche Karriere hinaus - Leistungssportler nur dann zu beständigen Persönlichkeiten reifen und zudem Leitbilder der Gesellschaft werden können, wenn sie in Training, Wettkampf und im Umgang mit anderen Menschen bewusst und konsequent die Ideale und Prinzipien des Sports zu achten und zu verteidigen lernen.

3. Die Sportförderstiftung WSB21 sieht den Sport auf allen Leistungsebenen als eine Lebensschule an, in der sich Toleranz, soziales Miteinander und Auseinandersetzung in Respekt vor den Regeln trainieren lässt.

4. Die Sportförderstiftung WSB21 entnimmt diesen Überzeugungen Legitimation für ihre eigene Arbeit. Sie anerkennt die positive Ausstrahlung von Eliten auf die Gesellschaft, sieht aber auch in den sozialen und gemeinschaftsbildenden Eigenschaften des Sports eine wesentliche Rechtfertigung für das von ihr erbetene Engagement von Wirtschaft und Politik im Sport.

5. Die Sportförderstiftung WSB21 weist in einer Zeit des Wertewandels die von ihr geförderten Athleten eindringlich darauf hin, dass sie auf ihrem von der Sportförderstiftung WSB21 geförderten Weg zu Spitzenleistungen die ideellen Werte des Sports zu achten und zu verteidigen haben.

6. Die Sportförderstiftung WSB21 erwartet von jedem geförderten Athleten, dass er - unabhängig von legitimen finanziellen Entschädigungen - als Botschafter einer Idee auftritt, die ihre Stärke, ihre Existenzberechtigung, ihre Förderungswürdigkeit und ihre menschenverbindende Kraft nur aus ihren tatsächlich praktizierten Idealen schöpfen kann.

7. Die Annahme einer Förderung durch die Sportförderstiftung WSB21 bedeutet deswegen nicht nur materielle Unterstützung. Sie beinhaltet auch ausdrücklich die Verpflichtung, ein fairer Sportler zu sein, die Regeln zu achten, Kameradschaft und Solidarität zu üben, in Anstand zu verlieren, in Bescheidenheit zu gewinnen und der Versuchung zu widerstehen, den Gegner zu betrügen oder den Schiedsrichter zu täuschen.

8. In Mitverantwortung für den Schutz der ideellen Werte im Sport wird die Sportförderstiftung WSB21 alle mit ihr verbundenen Athleten auf dieses Leitbild verpflichten. Sie wird bei Verstößen eines Sportlers gegen diese Grundsätze diesen gemeinsam mit dem zuständigen Fachverband auf seine eingegangene Verpflichtung hinweisen, ihn anhören und ihn bei groben oder wiederholten Verstößen ganz oder teilweise von der Förderung ausschließen.